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Wäschetrockner-Test 2014: Wärmepumpe empfohlen

Im Wäschetrockner-Test 2014 sprechen sich die Experten der Stiftung Warentest eindeutig für Trockner mit Wärmepumpen-Technologie aus. Diese sind zwar teurer in der Anschaffung, zahlen sich aber wegen des deutlich geringeren Stromverbrauchs nach einigen Jahren aus. Lediglich für Singles, die selten ihre Wäsche in der Maschine trocknen, könnte sich ein billiges Gerät ohne Wärmepumpe lohnen. Allerdings nur dann, wenn der Strompreis in den kommenden Jahren gleich bleibt. Und das gilt als eher unwahrscheinlich.

Wäschetrockner-Test: Einige Wärmepumpen-Trockner aufwändig in der Pflege

Die Entscheidung für einen Wäschetrockner mit Wärmepumpe ist grundsätzlich richtig, so die Tester der Stiftung Warentest. Allerdings muss man bei einigen Modellen mit zusätzlichem Wartungsaufwand rechnen, damit der Trockner zuverlässig arbeitet. So sei bei den getesteten Wäschetrocknern von Bauknecht, Beko und Blomberg die Reinigung des Filterschwamms mühsam. Beim Samsung-Trockner befinde sich der Wärmepumpenfilter hinter einer Klappe, die nur mit Werkzeug zu öffnen ist. In der Kategorie Reinigung bekommen diese Geräte daher nur ein Ausreichend von den Testern. Besonders komfortabel ist die Reinigung bei den Testgeräten von Bosch, LG und Siemens: Diese Wäschetrockner reinigen den Wärmetauscher mithilfe des Kondenswassers selbst.

Wäschetrockner mit Wärmepumpe sparen viel Geld

Das Hauptargument für einen Wäschetrockner mit Wärmepumpe ist die Energieersparnis. Geht man bei einem Wäschetrockner von einer Lebensdauer von 10 Jahren aus, spart ein Haushalt bis zu 415,- Euro Stromkosten, wenn der Trockner pro Woche 2-3 Mal läuft. Gute Wäschetrockner mit Wärmepumpe gibt es laut Test bereits ab ca. 625,- Euro. Der billigste Test-Wäschetrockner ohne Wärmepumpe kostet 405,- Euro. Die Kaufpreisersparnis liegt also bei gerade einmal 120,- Euro. Verglichen mit der Stromersparnis über 10 Jahre lohnt sich ein Gerät ohne Wärmepumpe also nicht.

Die besten Wäschetrockner im Test 2014

Auf dem ersten Platz des Wäschetrockner-Tests 2014 verortet die Stiftung Warentest den Wäschetrockner AEG T77684EIH. Der Trockner bekommt die Gesamtnote GUT (1,9), ist allerdings mit ca. 995,- Euro das teuerste Gerät im Test. Die Stromkosten in 10 Jahren beziffern die Tester dank Wärmepumpen-Technologie mit ca. 265,- Euro.

Den zweiten Platz erhält der Bosch WTW86271 mit der Gesamtnote GUT (2,0). Mit ca. 680,- Euro ist der Bosch-Wäschetrockner deutlich günstiger als der Testsieger, hat aber auch eine etwas geringere Stromersparnis: Die Tester errechneten für die Laufzeit von 10 Jahren Stromkosten in Höhe von etwa 325,- Euro.

Noch günstiger und ebenfalls auf Platz 2 landet der LG RC7055AH1Z mit der Gesamtnote GUT (2,0). Der LG-Trockner kostet ca. 630,- Euro und verursacht in 10 Jahren Stromkosten in Höhe von etwa 330,- Euro. Als positiv hoben die Tester die komfortable Reinigungsfunktion der Wärmepumpe mittels Kondenswasser hervor. Diese automatische Reinigungsfunktion gab es außerdem noch bei den Wäschetrocknern von Bosch und Siemens.

Den dritten Platz im Wäschetrockner-Test 2014 teilen sich die Trockner Beko DPU 7306 XE (ca. 735,- Euro) und Gorenje D8666N (ca. 760,- Euro). Beide Wäschetrockner erhalten die Gesamtnote GUT (2,1) und sind bei den Stromkosten noch sparsamer als der Testsieger. Während der Gorenje-Wäschetrockner in 10 Jahren Stromkosten von ca. 255,- Euro verursacht, sind es beim Beko-Trockner sogar nur ca. 245,- Euro.

Den gesamten Wäschetrockner-Test 2014 können Sie im September-Heft der Zeitschrift Test (09/2014) nachlesen oder gebührenpflichtig unter www.test.de herunterladen.

About Tim Schiller

ist freier Journalist und beschäftigt sich hauptsächlich mit Verbraucherthemen und Reisejournalismus. Er ist viel in der Welt unterwegs und schreibt regelmäßig Reiseberichte für diverse Webseiten.