Haushalt Saugroboter-Test

Erschienen am 25. Januar 2017 | von Tim Schiller

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Saugroboter im Test 2017: Helfer für den Hausputz

Saugroboter können bei der täglichen Reinigung helfen, sind aber kein Ersatz für gute Bodenstaubsauger, so die Stiftung Warentest in Ihrem neuen Heft. Die Tester prüften insgesamt sechs Saugroboter, nur einer schnitt mit GUT ab.

Saugroboter-Test: Nützliche aber teure Helferlein

Selbst die stärksten Saugroboter holen im Saugroboter-Test der Stiftung Warentest nur die Hälfte des Prüfstaubs aus dem Teppichboden. Zum Vergleich: Ein guter Bodenstaubsauger schluckt fast 80 Prozent. Auf Hartböden sind die Unterschiede geringer, so die Tester.

„Saugroboter können bei der täglichen Reinigung helfen, aber einen guten Bodenstaubsauger kann keiner der untersuchten Putzhelfer ersetzen. Die kleinen Autonomen haben stolze Preise: Sie kosten leicht das Dreifache eines guten Bodenstaubsaugers“, so das Fazit des Saugroboter-Tests.

Testsieger Vorwerk Kobold VR200

Im Saugroboter-Test der Stiftung Warentest schnitt das Gerät der Firma Vorwerk am besten ab. „Der Kobold reinigt am besten, navigiert systematisch, säubert besonders dicht an Kanten und in Ecken (…) Ein auf allen Böden rundum zuverlässiges Arbeitstier“, so die Tester. Auf einem Display lassen sich Startzeiten für jeden Tag programmieren und der Kobold-Saugroboter kehrt zum Laden selbstständig an die Basis zurück. Der Akku hält ungefähr 50 Minuten. Ein Magnetband wird der Aktionsradius begrenzt. Das Staubrückhaltevermögen ist laut Stiftung Warentest jedoch mittelmäßig.

Der Vorwerk Kobold VR200 bekommt im Saugroboter-Test 2017 die GESAMTNOTE 2,2 und damit ein GUT. Mit 725 Euro laut Hersteller gehört er zu den teuersten Geräten im Test.

Besser in Handhabung: iRobot Roomba 980

Auf Platz 2 im Saugroboter-Test der Stiftung Warentest landet der iRobot Roomba 980. „Teppich reinigt er gut und entfernt Fasern besser als alle anderen. Er reinigt Hartboden mittelmäßig und säubert Ecken nur schlecht (…) Mit sehr guter Faseraufnahme interessant für Haustierbesitzer“, so die Tester.

Die Startzeiten des iRobot Roomba 980 lassen sich bequem per App programmieren. Tägliche Startzeiten sind auch programmierbar. Auch er fährt automatisch zur Ladestation zurück, kurz bevor der der Akku leer ist. Zwei mitgelieferte Türmchen bauen per Infrarotlicht Überfahrtbarrieren auf, die den Aktionsradius einschränken

Der iRobot Roomba 980 bekommt im Saugroboter-Test die GESAMTNOTE 2,8 und damit ein BEFRIEDIGEND. Er ist im Handel für ca. 980 Euro zu haben.

Günstigster Saugroboter im Test: iRobot Roomba 616

Der günstigste Saugroboter im Test der Stiftung Warentest ist der iRobot Roomba 616. „Er überquert die zu reinigende Fläche häufig, sodass er eine gute Flächenabdeckung erreicht. Fasern entfernt er zumindest von Hartboden gut. Feinen Mineralstaub beseitigt er nur schlecht, einiges lässt er in
den Ecken liegen“, so die Tester.

Der Aktionsradius lässt sich nur mit Zubehör begrenzen, das extra gekauft werden muss. Der iRobot Roomba 616 erhält im Saugroboter-Test 2017 die GESAMTNOTE 3,8 und damit ein AUSREICHEND. Er kostet im Handel allerdings auch nur ungefähr 360 Euro. Und ist damit das mit Abstand günstigste Gerät im Test.

Den gesamten Saugroboter-Test 2017 können Sie im Februar-Heft der Zeitschrift Test (2/2017) nachlesen oder gebührenpflichtig unter www.test.de herunterladen.

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Über den Autor

ist freier Journalist und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Verbraucherthemen und Reisejournalismus. Er schreibt regelmäßig Fachartikel für diverse Webseiten des Verbraucherjournalismus.



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