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Digital Zusatzakku

Erschienen am 26. Mai 2016 | von Tim Schiller

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Powerbank Test: Zusatzakku für Smartphone und Tablet

Die Stifttung Warentest hat aktuell 18 Zusatzakkus, sogenannte Powerbanks, in drei verschiedenen Größen getestet. Zusätzlich noch zwei Powerbanks, die sich über Solarzellen selbst aufladen. Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wurde dabei in drei Gruppen getestet: Je nach Kapazität der Zusatzakkus. Bewertet wurden Akkukapazität, Ladeverhalten, Handhabung, Stabilität, Deklaration und Vielseitigkeit. Noten gab es von SEHR GUT bis AUSREICHEND.

Zusatzakkus im Test: Was taugt die Powerbank fürs Handy?

Insgesamt lieferten die größeren Zusatzakkus im Test der Stiftung Warentest mehr Ladung pro Gewicht als die kleinen Powerbanks. Auch beim Ladeverhalten schneiden die großen Zusatzakkus überwiegend mit GUT ab, während die kleinen Zusatzakkus eher mit einem BEFRIEDIGEND nach Hause gehen. Bester Zusatzakku im Test ist die Intenso Powerbank S10000. Dieser Zusatzakku erhielt mit der GESAMTNOTE 1,5 ein SEHR GUT.

Solarzellen brachten im Test indes nicht viel. So schlagen sich beide im Test befindlichen Zusatzakkus zwar in den meisten Disziplinen gut. Geht es aber um die selbständige Wiederaufladung durch die Solarzellen, so kann man als Käufer nicht viel erwarten. Dazu weiter unten mehr.

Testsieger bei den kleinen Zusatzakkus: Realpower (Ultron) PB-2600

Die kleinsten Zusatzakkus mit Nennkapazitäten zwischen 2 200 und 3 000 Milliamperestunden (mAh) können ein Handy, je nach Modell, ungefähr einmal laden. Dafür sind sie schön klein, handlich und wiegen gerade mal 70 – 90 Gramm. Perfekt für die Hosentasche.

Unter diesen kompakten Modellen mit weit geringerer Kapazität liegen Realpower PB-2600 für rund 17 Euro und der Samsung EB-PA300U für durchschnittlich 28 Euro vorn. Beide Zusatzakkus bekamen ein GUT mit der Gesamtnote 2,5. Allerdings lag der Real power (Ultron) PB-2600, was die Akkukapazität angeht, vorne.

Testsieger bei den mittelstarken Zusatzakkus: Ednet Power Bank 5200

Die mittlere Gruppe im Test, also die mittelstarken Zusatzakkus haben eine Kapazität von 5 200 bis 6 000 Milliamperestunden (mAh).  Genau wie die großen bieten auch einige mittelgroße Zusatzakkus zwei USB-Ausgänge. Auf diese Weise lassen sich zwei Geräte zugleich laden.

In dieser Test-Gruppe liegt der Zusatzakku Ednet Power Bank 5200 vorn. Er erhält die GESAMTNOTE 2,1 und damit ein GUT von den Testern. Für die Akkukapazität bekam er die Note 2,0 und war auch damit der Klassenbeste in dieser Gruppe. Für etwa 18 Euro ist er im Handel zu haben.

Testsieger bei den leistungsstarken Zusatzakkus: Intenso Slim Powerbank S10000

Der beste Zusatzakku im Gesamt-Test ist auch der Gruppensieger bei den großen, leistungsstarken Powerbanks. Die größten Akkus im Test mit einer Kapazität von 10 000 und mehr Milliamperestunden (mAh) fassen vier- bis sechsmal so viel Ladung und wiegen mit rund 200 bis 340 Gramm schon recht viel. Allerdings haben sie auch ordentlich Saft!

Testsieger ist die Intenso Powerbank S10000. Dieser Zusatzakku erhielt mit der GESAMTNOTE 1,5 ein SEHR GUT. Mit  einem Preis von rund 20 Euro ist er in der Produktgruppe der großen Zusatzakkus auch noch am günstigsten und mit unter 200 Gramm Gewicht zugleich am leichtesten.

Zusatzakkus mit Solarzellen laden nicht wieder gut auf

Die Tester stellten zwar fest, dass die Solarzellen im Prinzip funktionierten. Doch nach sieben Stunden in gleißendem Sonnenlicht hatte der Solar-Akku von Conrad/Voltcraft nur gut 600 Milliamperestunden an entnehmbarer Ladung zu bieten, der von Iconbit sogar nur rund 400. Um die Akkus voll aufzuladen, wären rechnerisch mehr als 40 beziehungsweise 90 Sonnenstunden nötig. Damit lassen sich die beiden Geräte unter realistischen Bedingungen kaum dazu nutzen, um Smartphones effektiv mit Solarstrom zu versorgen.

Den gesamten Zusatzakku-Test 2016 können Sie im Juni-Heft der Zeitschrift Test (06/2016) nachlesen oder gebührenpflichtig unter www.test.de herunterladen.

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Über den Autor

ist freier Journalist und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Verbraucherthemen und Reisejournalismus. Er schreibt regelmäßig Fachartikel für diverse Webseiten des Verbraucherjournalismus.



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