Ernährung Olivenöl-Test 2018

Erschienen am 24. Januar 2018 | von Tim Schiller

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Olivenöl-Test 2018: Aldi Süd ist Testsieger

Insgesamt 27 auf dem deutschen Markt erhältliche Olivenöle hat die Stiftung Warentest im Februar-Heft getestet. Das Ergebnis: Nur vier Olivenöle schnitten mit GUT ab. Immerhin: Nur zwei Olivenöle waren MANGELHAFT. Der Test fiel in diesem Jahr damit etwas besser aus als der Olivenöl-Test der Stiftung Warentest aus dem letzten Jahr.

Olivenöl-Test: Drei Olivenöle schmecken am besten

Obwohl das Olivenöl „Cucina Natives Olivenöl extra“ von Aldi Süd insgesamt Testsieger wurde: Beim Geschmackstest lag es nicht ganz vorne, sondern auf Platz vier. Es bekam aber immerhin ein GUT.

Sensorische Spitzenqualität fanden die Tester der Stiftung Warentest in den teureren Produkten. Geschmackliche Top 3 und damit SEHR GUT im Geschmackstest sind das Olivenöl Castillo de Canena aus Spanien für stolze 36 Euro pro Liter, das Soler Romero, ebenfalls aus Spanien, mit immerhin noch rund 26 Euro pro Liter und das Olivenöl von Farchioni aus Italien, mit 24 Euro pro Liter.

Testsieger: Aldi Süd Cucina Natives Olivenöl extra

Der Testsieger kommt in diesem Jahr vom Discounter Aldi Süd: Das Olivenöl „Cucina Natives Olivenöl extra“. Es handelt sich um ein Olivenöl aus Italien. Es ist mittelfruchtig, grün/reif, leicht bitter und leicht scharf. Die Tester der Stiftung Warentest fanden es gut ausgewogen mit Noten von Nuss und Mandelkernen, Blüten und reifer Banane. Es kostet bei Aldi Süd pro Liter rund 10 Euro und bekam die GESAMTNOTE 2,3 und damit ein GUT.

Viele Olivenöle im Durchschnitt

Zahlreiche Olivenöle schnitten im Olivenöl-Test 2018 der Stiftung Warentest mit BEFRIEDIGEND ab. So zum Beispiel das „Gut & Günstig Natives Olivenöl extra“ von Edeka mit der GESAMTNOTE 2,7, das „Casa Morando Olivenöl nativ extra“ von Aldi Nord mit der GESAMTNOTE 2,8 oder auch das zweite Olivenöl aus dem Sortiment von Aldi Süd, das „Cantinelle Natives Olivenöl extra“ mit der GESAMTNOTE 2,9. Diese Note erhielten auch die Olivenöle „dmBio Natives Olivenöl extra“ und „Edeka Bio Natives Olivenöl extra„.

Zwei mal vergab die Stiftung Warentest in ihrem Olivenöltest in diesem Jahr ein MANGELHAFT und zwar für das „Kritsa Griechisches natives Olivenöl extra“ von Gaea und das „Bio P.D.O. Natives Olivenöl extra“ von Rewe. Beide erhielten die GESAMTNOTE 5,0.

Olivenöl-Test: Sechs Öle mit Mineralöl belastet

Sechs Olivenöle hatten laut der Tester der Stiftung Warentest ein Mineralölproblem. Alle Produkte im Test enthalten gesättigte Mineralöl-Kohlenwasserstoffe, kurz Mosh. Allerdings: Wegen Schadstoffen schnitt dieses Mal kein Öl mit MANGELHAFT ab. Auch konnten weder Weichmacher nachgewiesen werden, noch war ein Olivenöl nennenswert mit Pflanzenschutzmitteln, Lösemitteln oder polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet.

Bereits im Olivenöl-Test 2017 und im Test von 2016 stellte die Stiftung Warentest fest, dass viele Olivenöle mit Mineralölen versetzt sind. Mineralöl-Kohlenwasserstoffe gelten als potenziell krebserregend. Mineralöle können über Abgase oder technische Öle von Produktionsmaschinen ins Olivenöl gelangen und über Paraffinöl, das in der EU als Pflanzenschutzmittel zugelassen ist. Das gilt sogar für den Ökolandbau. Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln gibt es bislang nicht.

Den kompletten Olivenöl-Test der Stiftung Warentest können Sie in der Zeitschrift TEST (02/2018) nachlesen oder gebührenpflichtig unter www.test.de abrufen.

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Über den Autor

ist freier Journalist und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Verbraucherthemen und Reisejournalismus. Er schreibt regelmäßig Fachartikel für diverse Webseiten des Verbraucherjournalismus.



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