Haushalt Topf-Test Stiftung Warentest

Erschienen am 21. Dezember 2016 | von Tim Schiller

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Kochtöpfe im Test 2017

Bei Kochtöpfen ist „Made in Germany“ noch ein echtes Qualitätskriterium. So zumindest ergibt es der aktuelle Kochtopf-Test der Stiftung Warentest. Auch hatten Edelstahl-Töpfe im Vergleich zu Aluminium-Töpfen die Nase vorn. Testsieger ist das Topfset Fissler Intensa, das in Deutschland gefertigt wird.

Kochtopf-Test: Stahlkochtöpfe besser als Aluminium-Kochtöpfe

Edelstahltöpfe heizen meist schneller auf als Töpfe aus Aluminium und halten die Wärme länger. Im aktuellen Kochtopf-Test der Stiftung Warentest schnitten sie in der Regel besser ab als ihre Aluminium-Konkurrenten. Allerdings ist Aluminium auch ein guter Wärmeleiter. Die Hitze verteilt sich gleichmäßig, so dass kaum etwas anbrennt.

Großer Nachteil: Die Aluminium-Töpfe sind antihaftbeschichtet. Die Beschichtung reagiert äußerst empfindlich auf Kratzer. Noch schlimmer: Die Schicht kann sich zersetzen und giftige Dämpfe freisetzen, wenn man den Topf leer auf dem Herd hat. Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) empfiehlt daher, antihaftbeschichtetes Kochgeschirr nie länger als drei Minuten leer zu erhitzen – und auf Induktion niemals leer zu erhitzen.

Testsieger im Kochtopf-Test: Fissler Intensa

Made in Germany setzt sich im Kochtopf-Test der Stiftung Warentest durch: Das Topf-Set Fissler Intensa bestehend aus fünf unterschiedlich großen Töpfen gewinnt den Test mit der GESAMTNOTE 2,0 und damit einem GUT. Im Test kochen die Töpfe der Fissler-Serie Intensa besser als alle anderen. Sie heizen schnell auf, verteilen Wärme gleichmäßig, halten Speisen lange warm. Weiterer Vorteil: Die Töpfe lassen sich platzsparend ineinander stapeln. Die Griffe bleiben kühl und die Deckel lassen sich am Topf feststecken, so dass nichts auf die Arbeitsfläche tropft. Das Topf-Set Fissler Intensa kostet im Handel derzeit rund 500 Euro.

Zweiter Platz: Kochtöpfe von AMC Gourmetline

Auf Platz 2 landet das Topf-Set AMC Gourmetline. Es besteht allerdings nur aus drei Töpfen und schneidet mit der GESAMTNOTE 2,1 und einem GUT etwas schlechter im Topf-Test der Stiftung Warentest ab. Auch hier bleiben die Speisen lange warm und es lassen sich die Griffe ohne Topflappen anfassen. Auch prima stapeln lassen sich die Töpfe. Die drei Töpfe der AMC Gourmetline kosten allerdings mit 750 Euro deutlich mehr als die fünf Töpfe des Testsiegers von Fissler.

Dritter Platz: WMF Function 4

Der dritte Platz geht an das Topf-Set WMF Function 4. Es besteht aus insgesamt vier verschiedengroßen Töpfen und bekommt im aktuellen Topf-Test der Stiftung Warentest die GESAMTNOTE 2,4 und damit ebenfalls ein GUT.  Kleiner Nachteil: Die Griffe werden mit bis zu 62 Grad ziemlich heiß, so dass man Topflappen oder ein Geschirrhandtuch benutzen sollte. Dafür sind die Töpfe von WMF Function 4 die günstigsten unter den drei Bestplatzierten. Im Handel sind sie derzeit für rund 450 Euro zu bekommen.

Bester Aluminium-Topf: Elo Lava

Wer auf Aluminium-Töpfe schwört, für den gibt es auch in dieser Kategorie einen Testsieger. Das Topf-Set Elo Lava schneidet im Test der Stiftung Warentest mit der GESAMTNOTE 2,7 und einem BEFRIEDIGEND ab. Die Töpfe leiten sehr gut die Wärme und auch sehr gleichmäßig, so dass kaum etwas anbrennt. Nachteil: Die Speisen kühlen sehr schnell wieder ab. Die Aluminium-Töpfe sind auch für Induktionsherde geeignet, sollten aber wegen der empfindlichen Beschichtung per Hand gespült werden. Ein Vorteil ist der niedrige Preis: Das Topf-Set Elo Lava ist im Handel bereits ab 149 Euro zu bekommen.

Den gesamten Kochtopf-Test 2017 können Sie im Januar-Heft der Zeitschrift Test (1/2017) nachlesen oder gebührenpflichtig unter www.test.de herunterladen.

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Über den Autor

ist freier Journalist und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Verbraucherthemen und Reisejournalismus. Er schreibt regelmäßig Fachartikel für diverse Webseiten des Verbraucherjournalismus.



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