Ernährung

Erschienen am 16. Juni 2015 | von Tim Schiller

1

Elektrogrill-Test 2015: Grillen ohne Rauch

Wer in einem Mietshaus lebt und keinen eigenen Garten hat, für den stellen Elektrogrills eine gute Alternative zu rauchenden Holzkohlegrills dar. Oft ist laut Hausordnung auch nur die Benutzung von Elektrogrills gestattet. Grund genug für die Stiftung Warentest die beliebten und weitverbreiteten Grills einem gründlichen Test zu unterziehen.

Viele Gewinner, aber auch Verlierer im Elektrogrill-Test

Im Elektrogrill-Test der Stiftung Warentest schnitten erfreulicherweise 8 der 16 getesteten Grills mit der Note GUT ab. Es gab allerdings auch zwei Mal die Note MANGELHAFT. Unter den 16 getesteten Grills waren 9 Kontaktgrills und 7 Flächengrills, davon 5 mit Deckel.

Testsieger im Elektrogrill-Test 2015: Tefal Optigrill GC702D

Der Testsieger kommt aus dem Hause Tefal und ist für rund 173 Euro zu haben und damit einer der teuersten im Test. Der Tefal Optigrill GC702D ist ein Kontaktgrill und er erreicht mit der Note 2,2 das beste GUT im Elektrogrill-Test 2015. Dank schräger Grillfläche bruzzeln die Steaks gut auf der Grillplatte und schwimmen nicht im eigenen Fett, das sehr schön abläuft. Positiv auch: Die Wärmeverteilung ist gleichmäßig. Nachteil: Er gart im Wurstprogramm langsam.

Platz 2 im Elektrogrill-Test geht an den Philips HD4467

Der zweite Platz im Elektrogrill-Test der Stiftung Warentest geht an den Philips HD4467. Er erreicht die Gesamtnote 2,3 und ist im Handel für gut 78 Euro zu haben. Die Tester fanden heraus, dass er sehr gleichmäßig bräunt. Die obere Grillfläche kann man zudem zum Gratinieren feststellen. Ein weiterer Pluspunkt am zweitplatzierten Elektrogrill ist die Form des Geräts, wodurch es sich leicht hochkant platzsparend verstauen lässt.

Platz 3: Clatronic KG 3571

Der dritte Platz mit der Gesamtnote 2,4 geht an den Clatronic KG 3571. Er ist mit 44 Euro eines der Sparmodelle im Test. Dafür fehlt zum Beispiel auch ein Netzschalter: Sobald man den Stecker in die Steckdose steckt, heizt er auf. Nachteile: Die Platten lassen sich zum Reinigen nicht abnehmen und er hat ein kurzes Kabel.

MANGELHAFT: Im Sicherheitstest zersprangen Glasdeckel

Die Tests der Stiftung Warentest sind oft unter Extrembedingungen. Die im tagtäglichen Betrieb zuhause sicher nicht allzu oft eintreten. So wurden die Elektrogrills mit voller Leistung und eigens im Testlabor kurzgeschlossenem Thermostat beheizt, bis die eingebaute Temperatursicherung ansprang.

Bei den beiden Testverlierern, dem Philips HD6360 und dem Severin PG 8527 zersprangen die Glasdeckel bereits nach sechs bis sieben Minuten. Heiße Glassplitter schossen durch den Raum, Rauch stieg auf und ein stechender Geruch. Beide Elektrogrills bekamen die Note MANGELHAFT.

Hohe Temperaturen wichtig für perfekte Steaks

Auf bis zu 330 Grad bringen es die Elektrogrills im Test. Die meisten werden auch tatsächlich sehr schnell heiß und sparen so Strom. Lämpchen zeigen an, wenn die Betriebstemperatur erreicht ist. Der Turbogrill von Gourmet Maxx erreichte bereits nach einer Minute Betriebsbereitschaft, allerdings waren da gerade einmal schlaffe 70 Grad erreicht, in der Spitze schafft er nur 135 Grad – etwas wenig zum scharf Angrillen.

Besser ist in dieser Hinsicht der Flächengrill Q1400 von Weber. Er braucht zwar mehr Energie und heizt fast 29 Minuten auf bis zur Höchsttemperatur. Die ist dann aber auch bei sensationellen 330 Grad. Die Steaks bekommen so eine perfekte Kruste und gleichmäßige Grillmuster.

Den gesamten Elektrogrill-Test 2015 können Sie im Juni-Heft der Zeitschrift Test (06/2015) nachlesen oder gebührenpflichtig unter www.test.de herunterladen.

Tags:


Über den Autor

ist freier Journalist und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Verbraucherthemen und Reisejournalismus. Er schreibt regelmäßig Fachartikel für diverse Webseiten des Verbraucherjournalismus.



One Response to Elektrogrill-Test 2015: Grillen ohne Rauch

  1. Ahy says:

    Ich habe den Tefal und es ist ein echt cooles ding, kann ich nur weiter empfehlen.
    LG

Zurück nach oben ↑