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Erschienen am 23. Juni 2016 | von Tim Schiller

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Elektrofahrräder im Test 2016

Die Stiftung Warentest hat insgesamt 15 Elektrofahrräder, sogenannte Pedelecs getestet. Das Ergebnis ist höchst unterschiedlich: Insgesamt sieben Modelle schneiden GUT ab, drei landen im Mittelfeld und ganze fünf Elektroräder schneiden MANGELHAFT ab.

Testsieger: Bestes Elektrofahrrad Flyer B 8.1

Das beste Elektrofahrrad im Test ist das Flyer B8.1. Das Elektrorad bzw. Pedelec ist laut Stiftung Warentest sehr gut im Fahrverhalten. Das Flyer B8.1 weist eine hohe Stabilität auf und das auch ohne Gepäck. Es lässt sich auch ohne Motor sehr gut fahren, ist gut abgestimmte Komponenten und es war für die Tester als einziges Modell im Test sehr einfach einstellbar.

Das Flyer B8.1 fiel den Testern auch durch seine gute Ausstattung auf. Es verfügt über Schnellspanner für Lenker und Sattel, ein Rahmenschloss, sowie gutes Licht. Es gibt eine Montagemöglichkeit für einen Doppelständer. Die Federgabel ist feststellbar. Es ist verfügbar in Rahmengrößen von 45 bis 60 Zentimetern.
Nachteile: Das Flyer B8.1 hat keinen Anschlagbügel am Gepäckträger zum Sichern des Gepäcks. Und mit 27,5 Kilogramm ist es eines der schweren Elektrofahräder im Test.

Insgesamt vergab die Stiftung Warentest mit der GESAMTNOTE 1,7 ein GUT. Das Pedelec Flyer B8.1 kostet im Handel rund 3.300 Euro.

Preis-Leistungs-Sieger: Günstig und gut mit dem Decathlon/ Riverside City Nexus

Es gibt auch einen Preis-Leistungs-Sieger im großen Elektrofahrräder-Test der Stiftung Warentest: Das Decathlon / Riverside City Nexus. Die Tester fanden, dass dieses Elektrofahrrad für den Preis erstaunlich
hochwertig und gut ausgerüstet ist. Die Feder der Federgabel ist feststellbar und damit ideal für ein angenehmeres Bergauffahren. Insgesamt hat das Pedelec einen guten Komfort.

Die Schwächen des Decathlon / Riverside City Nexus liegen laut Stiftung Warentest im Detail: Gewöhnungsbedürftig ist die Kombination von zwei Felgenbremsen mit einer Rücktrittbremse. Außerdem können die Griffe nicht gegen ein eventuelles Verdrehen gesichert werden. Das Pedelec verfügt über kein
Schloss und keine gefederte Sattelstütze. Die Rücktrittbremse erschwert das Ausrichten der Pedale beim Anfahren. Außerdem gibt es das Decathlon / Riverside City Nexus nur in zwei recht kleinen Rahmengrößen.

Nichts desto trotz ist die Leistung des Decathlon / Riverside City Nexus für den durchschnittlichen Preis von gerade einmal 1.800 Euro super. Die Tester vergaben daher die GESAMTNOTE 2,2 und damit ein GUT.

Fünf Elektrofahrräder schneiden im Test mangelhaft ab

Insgesamt fünf Elektrofahrräder wiesen zum Teil erhebliche Mängel auf und schneiden im Test der Stiftung Warentest MANGELHAFT ab. Es handelt sich um das Pegasus Premio E8 F mit der GESAMTNOTE 4,7, das Stevens E-Courier Forma mit der GESAMTNOTE 4,8, Das Hansa Alu-City-Elektrorad von Aldi Nord mit der GESAMTNOTE 5,0, das Fischer Alu-Elektro-Citybile ECU 1603 mit der GESAMTNOTE 5,0 und das Kettler E Tour FL ebenfalls mit der GESAMTNOTE 5,0.

Den gesamten Elektrofahrräder-Test 2016 können Sie im Juli-Heft der Zeitschrift Test (07/2016) nachlesen oder gebührenpflichtig unter www.test.de herunterladen.

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Über den Autor

ist freier Journalist und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Verbraucherthemen und Reisejournalismus. Er schreibt regelmäßig Fachartikel für diverse Webseiten des Verbraucherjournalismus.



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