Haushalt Akku-Rasenmäher-Test

Erschienen am 29. März 2017 | von Tim Schiller

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Akku-Rasenmäher im Test 2017

Akku-Rasenmäher sind leiser als Benzin-Rasenmäher und stinken nicht und sie sind mobiler als Rasenmäher mit Stromkabel. Die Stiftung Warentest hat zum Frühlingsanfang elf Akku-Rasenmäher getestet. Zum Teil schnitten diese ganz gut ab, zum anderen Teil aber leider auch mit erheblichen Mängeln.

Akku-Rasenmäher-Test: Leise, mobil und schneiden recht gut

Im aktuellen Akku-Rasenmäher-Test der Stiftung Warentest sind elf akkubetriebene Rasenmäher. Diese sind laut Hersteller für Flächen zwischen 270 und 600 Quadratmetern ausgelegt. Fünf der Akku-Rasenmäher im Test, der Viking MA 339, der Bosch Rotak 37, der Ryobi RLM, der Bauhaus Gardol und der Wolf-Garten mähten trockenen Rasen gut, der Al-Ko Moweo sogar sehr gut.

Hohes Gras lag den meisten weniger und feuchte Halme bekam laut den Testern sogar nur noch Bosch gut gemäht. Denn vielen Geräten fehlt die Kraft feuchtes Gras in die Fangkörbe zu schleudern. Was die Mähergebnisse insgesamt angeht, so bescheinigen die Tester der Stiftung Warentest, dass die Akku-Geräte auf trockenem Rasen mit ihren Konkurrenten mit Steckdosenbetrieb mithalten können.

Günstig und gut: Ryobi RLM 18X40H240

Im Test gab es zwei Akku-Rasenmäher unter 400 Euro. Der günstigste ist der Greenworks Tools G-MAX 40V für rund 360 Euro, der allerdings MANGELHAFT abschnitt und der Ryobi RLM 18X40H240, der mit der GESAMTNOTE 2,5 gerade noch ein GUT bekam. Im Handel kostet er rund 390 Euro.

Der Ryobi mäht trockenes Gras gut, feuchtes und hohes Gras allerdings nur mittelmäßig. Der Akku hält zwar lange, braucht aber auch beim Laden etwas lange.

Testsieger Viking MA 339 C

Im Akku-Rasenmäher-Test der Stiftung Warentest schnitt der Viking MA 339 C am besten ab. Der Akku-Rasenmäher von Viking mäht gut und zwar auch höheres Gras. Er war mit seinem praktischen Einholm-Griffbügel auch der Testsieger in der Handhabung. Auch der Auffangbehälter lässt sich lait den Testern leicht abnehmen und leeren. Der Viking ist zudem sehr leise.

Der Viking MA 339C ist mit ca. 700 Euro etwas teuer. Erhält aber als Testsieger die GESAMTNOTE 2,0 und damit ein GUT. Ein Ersatz-Akku kostet ca. 219 Euro.

Platz 2 und etwas besser beim Mähen: Bosch Rotak 37 LI

Auf Platz 2 im Akku-Rasenmäher-test der Stiftung Warentest schaffte es der Rotak 37 LI von Bosch. Er mäht von allen Geräten im Test am besten – auch bei feuchtem Rasen und höherem Gras. Das Gerät ist zudem sehr leicht, allerdings lässt sich der Akkufachdeckel laut den Testern der Stiftung Warentest etwas schwer öffnen. Und auch das Leeren des Fangbehälters erschien ihnen etwas umständlich.

Der Bosch Rotak 37 LI erhiel die GESAMTNOTE 2,1 und damit ebenfalls ein GUT. Mit gerade einmal 450 Euro ist er aber deutlich günstiger als der Testsieger. Auch den Ersatz-Akku gibt es günstiger für ungefähr 170 Euro.

Den kompletten Akku-Rasenmäher-Test der Stiftung Warentest können Sie in der Zeitschrift TEST (04/2017) nachlesen oder gebührenpflichtig unter www.test.de abrufen

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Über den Autor

ist freier Journalist und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Verbraucherthemen und Reisejournalismus. Er schreibt regelmäßig Fachartikel für diverse Webseiten des Verbraucherjournalismus.



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